Die Breadcrumb-Navigation

23. Mai 2016 at 11:13
Breadcrumb-Navigation

Warum und wie eine Breadcrumb-Navigation Sinn ergibt, was man dabei beachten muss und wo vielleicht ungeahnte Potentiale schlummern.

Der Begriff Breadcrumb-Navigation, also „Brotkrumen-Navigation“, ist in der Web-Terminologie eine Metapher für die ​von Hänsel angewandte Wegfindungs-Technik aus dem Märchen Hänsel und Gretel.

Auch wenn die Brotkrumen im Märchen nicht besonders erfolgreich waren – Vögel  haben sie gefressen – hat sich die Breadcrumb-Navigation auf Webseiten als Standard etabliert. Dabei ist die Breadcrumb nicht nur eine wichtige Navigations- und Orientierungshilfe, sie spielt auch im Bereich SEO eine wichtige Rolle.

Der folgende Beitrag soll beleuchten wann, warum und wie eine Breadcrumb-Navigation Sinn ergibt, was man dabei beachten muss und wo vielleicht ungeahnte Potentiale schlummern.

Erfolgreiche Integration von Social-Media-Buttons

29. Juni 2015 at 10:16

Social-Media Buttons zum Teilen von Inhalten – Wie platziere ich sie sinnvoll?

 

Mundpropaganda ist eine der ältesten und günstigsten Formen der Werbung – sie kostet praktisch nichts und ist zudem auch noch sehr effektiv. Dank zahlreicher Social-Media-Kanäle, die sich durch Verwendung von Social-Media-Buttons leicht in eine Website integrieren lassen, ist es heute so einfach wie nie. Doch wo positioniert man diese Buttons am besten damit der User sie nicht übersieht und wie sollten sie gestaltet sein, damit sie sich sowohl ins Layout einfügen als auch auffallen und wiedererkannt werden?

Gutes Design braucht Luft zum Atmen – Weißraum als Gestaltungselement

7. Mai 2015 at 18:20

Es ist in etwa vergleichbar mit dem Einkaufserlebnis in einem Geschäft, in dem möglichst viel Kleidung auf einen Kleiderständer gequetscht wurde und alles eng aneinander steht, so dass kaum ein Durchkommen ist. Durch den fehlenden Platz verliert man schnell den Überblick, weiß nicht, wo man zuerst suchen soll und das Einkaufen macht schon nach kurzer Zeit keinen Spaß mehr.

Ausreichend freie Fläche bzw. Weißraum ist auch ein wichtiger Bestandteil jedes guten Layouts – er wird benötigt, um Abstände zwischen Elementen zu schaffen, sorgt für Übersichtlichkeit und lässt dem Design Luft zum Atmen und Wirken. Leider wird dieses Gestaltungselement immer noch oft unterschätzt oder als „Platzverschwendung“ gesehen.

Bildlastiges Webdesign — Größer = Besser?

21. Oktober 2014 at 10:02

southwest

Bildschirmfüllende Fotos gehören in Zeiten von Highspeed-Internet fast schon zum Standardrepertoire eines modernen Internettauftritts. Doch wie viel ist zu viel und wann verzichtet man besser auf riesige Bilder?

Der Usability-Experte Jakob Nielsen erklärt sehr anschaulich, wie übertriebener Bildeinsatz die User-Experience negativ beeinflussen kann und gibt konkrete Vorschläge, wie man es besser macht: http://www.nngroup.com/articles/image-focused-design/

Df Experience 2013

8. Mai 2013 at 17:35

Konferenzen sind ja so ein Thema – oft außen hui, innen pfui, entpuppen sie sich gerne als reine Verkaufsveranstaltungen oder aber man ist zwei Tage total geflasht und geht danach wieder über zum Alltag ohne etwas mitnehmen zu können.

Eine schöne Ausnahme stellt da die Df Experience dar, die Laura, Andi und Sara am 25. / 26.5.2013 besuchen konnten. Dazu möchten wir euch zunächst einen kleinen, allgemeinen Einblick geben. In den nächsten Tagen folgen dann noch Artikel zu den einzelnen Vorträgen.
Die Konferenz fand im Kölner Bürgerhaus Stollwerk statt und ist mit geschätzten 60 – 80 aktiven Teilnehmern eine relativ kleine Veranstaltung. Nachdem sie zwei Jahre als Design for Conversion stattgefunden hatte, wurde der Name geändert, das Konzept einer „Action Conference“ aber blieb weitestgehend erhalten. Tag 1 bestand aus einer Mischung von Vorträgen und den sogenannten Challenges.


Copyright Df Experience

Zwei Sponsoren waren gleichzeitig „Case Owner“: wer-kennt-wen.de (Deutschlands größtes soziales Netzwerk) und betterplace.org (unabhängige Spendenplattform für Geld- und Zeitspenden) kamen mit zwei konkreten Problemstellungen, welche in buntgemischten Teams unter Leitung von Team-Captains bearbeitet wurden. und anschließend in Powerpointfreien Präsentationen den Auftraggebern vorgetragen wurden. Alles auf Englisch übrigens! Nach dem Finale der beiden besten Teams gab es am Ende des Tages ein Gewinnerteam. Auch wenn von uns niemand Teil des Gewinnerteams war, in diesem Fall galt tatsächlich „Dabeisein ist alles“. Die Teamarbeit hat uns auf jeden Fall inspiriert und daran erinnert, wie viel Spaß die Ideenfindung im Team machen kann.

   
Copyright Df Experience

Die wichtigsten wieder- bzw. neugewonnenen Erkenntnisse von Tag 1 sind für uns:

  • Zu Projektstart viel mehr im Team gemeinsam arbeiten und brainstormen, über alle Disziplinen hinweg
  • Mehr mit Papier und Stift arbeiten, als sofort an den Rechner zu gehen
  • Ideen nicht wegen vermeintlicher „Nicht-Machbarkeit“ verwerfen

Laura fasst es so zusammen: „Beim Arbeiten im Team habe ich festgestellt, wie wichtig es ist alle Gedanken zu sammeln und festzuhalten. Ideen die am Anfang der konzeptionellen Arbeit entstehen, können am Ende nochmal wichtig sein und dürfen im Denkprozess nicht verloren gehen. Das Visualisieren und Illustrieren von komplexen Sachverhalten hat in meinem Team den Workflow beschleunigt, da man so nicht immer über einen Satz diskutieren musste. Jeder hat seine Ideen kurz ausgearbeitet/illustriert und vorgestellt. Danach wurde dann eine gemeinsame Kernidee aus allen Ideen entwickelt. Das Arbeiten mit Stift und Papier hat nicht nur Spaß gemacht, sondern förderte den  sehr interessanten und wichtigen Austausch von Ideen und Denkansätzen.“

Tag 2 bot drei verschiedene Masterclasses an, in denen 4 Stunden lang in Gruppen von ca. 10 Leuten ein Thema mit einem der Speaker der Konferenz bearbeitet wurde. Andi besuchte die Masterclass von Stephen Anderson „Seductive Interaction Design“, Sara die Masterclass von Eric Reiss „Usable Usability – Lean UX starts right here“.

Zu den beiden Masterclasses und einem der Vortrag von Tag 1 gibt es dann in den nächsten Tagen mehr.
Unten findet ihr noch einige Links mit Informationen zur Konferenz.
Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich gerne am Laura, Andi oder Sara wenden.


Informationen zu den Speakern der Konferenz:
http://www.designfor.at/events/df-experience-cologne-2013/people/

Andrea Resmini
http://andrearesmini.com/, http://pervasiveia.com/
Vortrag „Pervasive IA – Designing for Cross Channel“

Jim Kalbach
http://experiencinginformation.wordpress.com/
Vortrag „Who do want your costumers to become“
Masterclass „Mapping the User Experience with Alignment Diagrams“ (nicht besucht)
http://experiencinginformation.wordpress.com/workshops/26-april-2013-design-for-experience-cologne-alignment-diagrams/

Stephen P. Anderson
http://poetpainter.com/
Vortrag „Micro Moments“: Artikel dazu von Laura folgt
Masterclass „Seductive Interaction Design“: Artikel dazu von Andi folgt

Eric Reiss

Vortrag (mit Andrea Rimini) „About Beauty“: http://www.slideshare.net/resmini/on-beauty-14538732
Masterclass „Usable Usability – Lean UX starts right here“: Artikel dazu von Sara folgt

Website Konferenz: http://www.designfor.at
Fotos: http://www.flickr.com/photos/95393572@N03/sets/72157633379511481/
Interview mit zwei Organisatoren vom denkwerk: http://www.denkwerk.com/2013/05/02/action-conference-df-experience-in-koln/