Wie ein Mega-Dropdown-Menü mega-nutzerfreundlich wird

14. April 2015 at 08:37

 

6 Best-Practice-Tipps, die dem Nutzer den Umgang mit Ihrem Mega-Dropdown-Menü erleichtern.

6 Best-Practice-Tipps, die Website-Nutzern den Umgang mit Ihrem Mega-Dropdown-Menü erleichtern.

 

Aus großer Kraft folgt große Verantwortung – und aus großem Content folgt großer Navigationsbedarf. Für diesen Zweck wurde das Konzept des Mega-Dropdown-Menüs ins Leben gerufen. Richtig angelegt bietet dieses dem Nutzer die optimale Übersicht über Ihre Themen.

Jan Pohlmann beschreibt in seinem Beitrag auf produktbezogen.de 6 Best-Practice-Tipps, die dem Nutzer den Umgang mit Ihrem Mega-Dropdown-Menü erleichtern. Im Folgenden haben wir diese kurz zusammengefasst:

 

Best-Practice-Tipps für Mega-Dropdown-Menüs

 

1. Nur die Ruhe: Mega-Dropdown mit verzögerter Reaktionszeit
Denn wie will man in Ruhe lesen, wenn sich bei jeder Mausbewegung laufend das Mega-Dropdown wie eine Wand vor den Content schiebt. Eine Verzögerung von 0,5 Sekunden vor dem Öffnen des Drop-Downs hat sich laut Jan Pohlmann bewährt.

Dasselbe Prinzip gilt für das Schließen der Navigation. So wird verhindert, dass der Inhalt der Navigation vor dem Nutzer „wegläuft“.

2. Wo geht es hin: Kanalseiten für verirrte Nutzer
Sie haben alle Strukturebenen Ihrer Website in einem Mega-Dropdown-Menü vereint. Das heißt aber nicht, dass der Nutzer dieses auch erkennt und anwendet. Als „Failsafe“ bietet sich eine Übersicht der Unter-Themen auf den übergeordneten Seiten an. So geht kein Content für den Nutzer verloren.

3. Wo ist denn dieses Dropdown-Menü, von dem alle reden?
Das Prinzip des Mega-Dropdown-Menüs ist nicht jedem Nutzer bekannt – daher bietet es sich an, dieses deutlich vom restlichen Content der Website abzugrenzen. Es gibt zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten von Hintergrundfarbe über Rahmen bis hin zum Einsatz eines Schlagschattens, damit der Nutzer das Dropdown-Menü auch als solches erkennt. Absolutes No-Go: bildschirmfüllende und darüber hinausgehende Dropdown-Menüs. Diese werden eher als eigenständige Seite wahrgenommen.

 

Best-Practice-Tipps für Mega-Dropdown-Menüs

 

4. Kleine Häppchen statt direkt die ganze Torte
In einem Mega-Dropdown-Menü ist mega-viel Platz zum Darstellen Ihrer Inhalte. Damit diese hierbei nicht in einer homogenen Link-Masse enden hilft es, die Inhalte je nach Navigationsebene inhaltlich und auch visuell zu strukturieren. So verliert Ihr Nutzer nicht den Überblick. Auch sehr wichtig: Schützen Sie Ihren Nutzer vor Reizüberflutung. Nicht jeder Link sollte als Call-to-Action angelegt werden.

5. Was nicht passt, wird passend gemacht – und dann vergessen
Ist es sinnvoll ein Mega-Dropdown-Menü einzusetzen, wenn der Content zu umfangreich dafür ist? Immer wieder werden Navigationspunkte aus dem Menü ausgespart um Platz zu schaffen und verschwinden damit komplett aus dem Blickfeld des Nutzers. Dieser geht schließlich davon aus, dass im Mega-Dropdown-Menü sämtliche Inhalte der Website aufgezählt werden. Hinweise zu weiteren Inhalten (z. B. über einen „Mehr“-Link) helfen hier auch nur bedingt.

6. Mega-Dropdown für Mini-Bildschirme?
Responsive Webdesign ist mittlerweile mehr Standard als Neuland und darf daher auch beim Mega-Dropdown-Menü nicht außer Acht gelassen werden. Dieses hat gleich zwei Eigenschaften, die für die Mobile-Umsetzung neu überdacht werden sollten: Der hohe Platzbedarf und Mouseover-Interaktionen.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf produktbezogen.de.